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“Mach dein Ding” ist eine Lüge

Allgemein

“Mach dein Ding” ist eine Lüge

Wünschen wir Eltern uns nicht alle, dass unsere Kinder später “ihr Ding” machen?

Dass sie zu selbstbewussten jungen Erwachsenen heranreifen, die Ziele haben und für diese Ziele losgehen?

Wir wünschen uns, dass sie spüren, wie sie leben wollen und dies in die Tat umsetzen. Weil es zur Folge hat, dass sie glücklich sind. Und das ist doch unser oberstes Ziel. Dass sie glücklich sind.

Wir wissen, dass es nichts bringt, sie in Formen zu quetschen. Wir wissen, dass es nicht befriedigend ist, die Erwartungen anderer zu erfüllen. Und deshalb sagen wir ihnen “Mach dein Ding!”.

Aber mal ganz ehrlich, dürfen sie das wirklich? Oder ist das nur eine Floskel?

Wollen wir als Eltern wirklich, dass sie machen, was sie wollen? Oder wollen wir doch heimlich, dass sie machen, was wir wollen? Oder dass sie wollen, was wir wollen?

 

Wie fühlt sich der Gedanke an, dass sie, wenn wir sie mit 18 in die Erwachsenenwelt entlassen, keine Berufsausbildung beginnen. Weil sie Zauberer werden wollen?

Wenn sie mit 20 ohne abgeschlossene Ausbildung entscheiden, Familie zu gründen?

Ihren Urlaub gern in Afghanistan verbringen wollen?

Wenn sie nach Mali auswandern wollen, weil da ihre große Liebe wohnt.

Wenn sie einen Partner haben, der deutlich älter ist als sie selber…?

Homosexuelle Partnerschaften haben, überhaupt keine Partnerschaften haben, keine Kinder wollen oder 10 Kinder wollen.

Was für uns als Eltern “okay” ist, ist sicher individuell verschieden. Aber uns eint die Hoffnung, dass die Kinder “vernünftig” werden bis sie erwachsen sind.

Unser Dilemma

Wir befinden uns in einem Dilemma. Einerseits wünschen wir uns, dass unsere Kinder glücklich sind und tun, was sie glücklich macht. Beruflich und privat. Vielleicht leiden viele von uns selbst noch darunter, dass wir damals getan haben, was unsere Eltern oder “die Gesellschaft” erwartet haben. Und nicht, was unser Herz wollte.

Andererseits wollen wir für die Kinder “das Beste” und haben eine genaue Vorstellung davon, was “das Beste” sein kann. Oder zumindest davon, was es ganz sicher nicht ist.

Solange wir wollen, dass die Kinder tun, was wir für das Beste halten und unterlassen, was wir für schädlich halten, haben wir Erwartungen. Und das spüren unsere Kinder. Sogar ohne, dass wir das explizit so formulieren würden. Und damit belügen wir sie eigentlich, wenn wir sagen “Mach dein Ding”, oder “Du kannst alles werden, alles sein”.

Was können wir also tun, um uns aus diesem Dilemma zu befreien?

Ersetze deine Angst durch Vertrauen

Warum wollen wir, dass unsere Kinder bestimmte Dinge tun und andere unterlassen?

Weil wir uns sorgen. Weil wir Angst um sie haben. Weil diese Kinder uns alles bedeuten und wir sie am liebsten vor allem beschützen wollen.

Die Angst führt dazu, dass wir sie dauernd fragen, was sie denn mal werden wollen. Sie unter Druck setzen mit dieser Fragerei.

Die Angst lässt uns Dinge verurteilen und schlecht reden.

Und die Angst lässt uns manchmal innerlich zusammenzucken, wenn wir daran denken, dass unsere zügellosen Teenager bald volljährig sind und wir ihnen “nichts mehr verbieten” können.

Wenn wir ängstlich sind, fühlen wir uns hilflos und ausgeliefert. Und wir kreieren nichts Gutes. Für uns nicht und für die Kinder nicht.

Deshalb dürfen wir unsere Angst bändigen. Wir dürfen erforschen, was wir tun oder denken, bevor wir Angst kriegen. Und wir dürfen der Angst einen Riegel vorschieben. Sie durch Vertrauen ersetzen. Immer und immer wieder.

Sodass das Vertrauen stetig wächst. Das Vertrauen in unsere wundervollen Kinder, die schon wissen werden, was gut für sie ist. Die spüren, welche Erfahrungen sie in ihrem Leben machen möchten.

Das Vertrauen in uns als Eltern, die ihre Kinder mit allem ausgestattet haben, um ein selbstbestimmtes und glückliches Leben zu führen.

Wir dürfen das tiefe Wissen in uns selber herstellen, dass alles gut ist. Jetzt und in 5 Jahren und in 10 Jahren auch. Dass es total okay ist, dass unsere Kinder andere Dinge tun als wir. Wie auch wir andere Dinge tun als unsere Eltern. Weil jeder Mensch einzigartig und unvergleichbar ist.

Übe bedingungslose Liebe

Wir als Eltern haben zusammengefasst eigentlich nur einen einzigen Job: die Kinder bedingungslos zu lieben.

Wenn wir sie bedingungslos lieben, sind unsere Kinder wirklich frei. Sie können für sich selbst entscheiden und für sich selbst gehen. Sie müssen nicht das Gefühl haben, unsere Erwartungen erfüllen zu müssen. Oder dagegen kämpfen oder rebellieren zu müssen.

Sie dürfen ihrem Herzen folgen. Sie dürfen Erfahrungen machen. Probieren und korrigieren und aus ihren Erfahrungen lernen. Sie dürfen IHR Leben leben.

Voller Sicherheit und voller Vertrauen, dass ihre liebenden Eltern immer da sind, ihnen die Hand zu reichen. Unabhängig davon, wie sie ihr Leben beruflich und privat gestalten.

Deshalb dürfen wir die bedingungslos Liebe zu unserem Lebensprinzip machen. Wir dürfen sie praktizieren und üben. Immer wieder. Immer tiefer. Immer reiner.

Auf diese Weise schenken wir unseren Kindern echte Freiheit. Und damit überhaupt erst die Möglichkeit, wirklich “ihr Ding” machen zu können.

 

Wie sähe diese Welt wohl aus, wenn eine ganze Generation voller Selbstvertrauen und Tatendrang ins Erwachsenenleben startet und “ihr Ding” macht?

Wir wären als Gesellschaft viel innovativer, flexibler und potenter als jetzt. Wir würden unsere Möglichkeiten und unser Potenzial ausschöpfen. Und  keine Kraft damit verschwenden, vor Angst zurückzuschrecken oder überholte Strukturen zu reproduzieren.

Und wir hätten eine Menge wirklich glücklicher junger Menschen, die sich selbst vertrauen und ihre Ziele verfolgen.

Sei deinem Kind ein Vorbild

Am besten wäre es doch eigentlich, wenn es für unsere Kinder überhaupt nichts Besonderes wäre, dass sie “ihr Ding” machen dürfen. Sondern ganz normal.

Wenn sie es ganz selbstverständlich finden würden, dass man auch im Erwachsenenalter seinem Herzen folgt. Sich nicht beugen lässt von Erwartungen, Ängsten oder gesellschaftlichen Paradigmen.

Wie kriegen wir das hin?

Indem wir es ihnen vorleben.

Denn unsere Kinder finden normal, was sie jeden Tag sehen und erleben.

Wenn sie Eltern haben, die “ihr Ding” machen, dann werden sie davon ausgehen, dass die Welt so funktioniert und es selbstverständlich finden.

Überprüfe deinen Status quo

An dieser Stelle dürfen wir ganz ehrlich überprüfen, inwieweit wir selbst wirklich unser Leben leben und wo wir nur funktionieren.

Wie stark sind wir eigentlich verbunden mit uns selbst und unserem Herzen?

Wie sehr lieben wir unseren Job? Werden wir uns, indem wir ihn ausüben, selbst gerecht? Beinhaltet er, was für uns für unser Leben wünschen? Spaß, Genuss, Entwicklung…..? Oder arbeiten wir etwas, was “praktisch” ist? Solides Einkommen und mit den Kindern einigermaßen vereinbar.

Wie sehr lieben wir unseren Alltag? Unser Familienleben? Ist es wirklich so, wie wir es gern hätten? Oder warten wir heimlich aufs Wochenende, auf den nächsten Urlaub, darauf, dass die Kinder älter sind…..?

Wie sehr lieben wir unsere Partnerschaft? Ist es das, was wir uns unter einem Leben mit unserer großen Liebe vorgestellt haben? Oder ist es nur ein blasser Abklatsch davon?

Möglicherweise stellen wir bei unserer Überprüfung fest, dass wir unsere Ziele aus den Augen verloren haben. Dass wir uns in vielen Lebensbereichen einfach zufriedengeben mit dem Status quo, weil wir glauben, so wäre das eben.

Wenn wir das feststellen, dann ist das eine wirklich großartige Erkenntnis.

Mach DEIN Ding

Nun dürfen wir genau das tun, was wir uns für unsere Kinder später auch wünschen: Unser Ding.

Wir dürfen uns wieder ausrichten auf unsere Ziele und Träume. Wir dürfen uns aus der Pappschachtel des “normalen Familienalltags” befreien. Unser Leben gestalten, statt gelebt zu werden. Der König in unserem Reich werden.

 

Vielleicht denkst du dir jetzt, dass du das schon oft versucht hast. Dass es bei dir nicht klappt.

Dann darfst du dir Hilfe erlauben. Du darfst dich an die Hand nehmen lassen und dich begleiten lassen von Menschen, die dort schon angelangt sind. Du kannst all diese Dinge im Handumdrehen in dein Leben bringen. Deine Angst durch Vertrauen ersetzen. Bedingungslose Liebe üben. Und selbst “dein Ding” machen.

Du darfst das für dich selbst tun und für deine Kinder, denen du auf diese Weise echte Freiheit und das Ticket für ein glückliches Erwachsenenleben schenkst.

Informationen zu unseren wundervollen Coachingprogrammen findest du in unserer Gemeckerfrei-Academy oder in unserer kostenlosen Facebookgruppe.

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Hab eine zauberhafte Woche,

Alles Liebe,

Dein gemeckerfrei Team