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Die drei besten Entscheidungen, die du in einer Krise treffen kannst

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Die drei besten Entscheidungen, die du in einer Krise treffen kannst

Wie gehts dir gerade? Und ich meine wie geht es dir wirklich? Bist du ängstlich? Bist du voller Sorge? Bist du wütend? Bist du besorgt? Bist du verärgert? Bist du frustriert? Bist du ruhig? Bist du voller Liebe? Bist du freudig? Bist du im Vertrauen?

Was machst du mit deinen Gedanken in dieser Zeit?

Spüre mal in dich rein und beobachte dich mal:

Kreisen deine Gedanken nur um das Corona-Virus, was es alles anrichtet bei uns auf der Welt, wie schlimm alles ist und wie du die Zeit mit den Kindern rumbringen wirst? Oder wie ihr alles gewuppt bekommt? Oder bist du selbständig und hast Angst, wie es weitergeht, ob es weitergeht? Machst du dir Sorgen um deinen Job, weil du deine Kinder betreuen musst? Machst du dir Sorgen, wie es deinen Verwandten und Freunden geht? Ob es dich auch treffen wird?

Hast du gerade eher schwere Gedanken, die dich sorgenvoll in die Zukunft blicken lassen oder die dich ängstlich werden lassen?

Weißt du, dass deine Gefühle in dir entstehen auf Grund der Gedanken, die du denkst? Und deine Gefühle wiederum lassen dich Handeln. Und deine Handlungen bringen deine Ergebnisse im Leben. Jetzt kannst du dich mal fragen: Mag ich das so wie es gerade ist?

Wenn du also merkst, dass deine Ergebnisse in deinem Leben nicht so sind, wie du sie gerade gerne hättest, oder du merkst, dass du dich von deinen Gefühlen und Gedanken wegspülen lässt, dann zeigen wir dir hier drei Entscheidungen, die du für dich treffen kannst, um wieder ein Stückchen raus zu kommen aus deiner Krise. Viel Spaß damit.

Entscheide dich für leichte, liebevolle Gedanken

Wenn du also gerne andere Ergebnisse in deinem Leben hättest, dann entscheide dich im ersten Schritt gute, leichte, liebevolle, posititive Gedanken einzuladen und zu denken. Braucht das ein bisschen Übung? Ja kann sein, du darfst dich rantasten und üben. Vielleicht hilft es dir, wenn du zunächst Bilder in deinem Kopf entwickelst, die dich gesund sehen, morgen, nächste Woche, nächsten Monat. Stelle dir vor wie deine Kinder fröhlich miteinander spielen, wie sie sich wertgeschätzt fühlen, wie sie mit anpacken zu Hause, wie sie gerne Verantwortung übernehmen. Es geht darum, dass du Zielbilder in deinem Kopf entwickelst, wie du es gerne haben möchtest und dich da auch rein fühlst, wie sich das anfühlt, wenn es so ist. Es ist so ein bisschen wie, wenn ein Film in deinem Kopf entsteht.

Du kannst deine Kinder beobachten, die sind Meister darin, sich zu überlegen, was sie alles wie haben wollen und wenn das so wäre, dann wäre das so und so und dann würde ich so und so….

Und nein, das hat nichts mit wegschauen zu tun, sondern nur damit, dass du nicht in Angst und Drama einsteigst und dich davon wegspülen lässt, dich dann schlecht fühlst und daraus deine Ergebnisse im Leben kreierst.

Du musst nicht wegschauen und darfst trotzdem rosarot denken!

Entscheide dich die richtigen Fragen zu stellen

Willst du wissen, mit welcher Frage du dir selbst ein Bein stellst?

Indem du dich fragst, was du gegen die Krise tun kannst. Damit zementierst du deine Krise und gibst noch die Intention mit, dass es anstrengend wird und dass du kämpfen musst.

Was wenn es jetzt gerade darum geht, anzunehmen, was ist.

Einatmen – ausatmen – einatmen – ausatmen.

Öffne dich mal für die folgenden Fragen:

Welches Geschenk steckt in der Krise für mich?

Wie kann die Krise mir dienen?

Was wollte ich schon immer ändern?

Wie will ich es eigentlich haben?

Es geht nicht darum, in Widerstand zu gehen. Es geht um Annehmen und fließen lassen. Denn alles womit du in Widerstand gehst, ziehst du wieder in dein Leben. Das worauf du deinen Fokus richtest, verstärkt sich in deinem Leben.

Was wenn die Krise das Geschenk ist. Was ist, wenn du es einfach annimmst, ich darf mich verändern, ich muss nicht unter Menschen gehen, ich darf zu Hause sein, ich darf ruhig werden und herausfinden, wer ich in Wahrheit bin und was ich möchte.

Vielleicht spürst du ja schon, dass du aus dem Job raus willst, dass du die Beziehung zu deinen Kindern anders haben möchtest oder was du sonst anders haben möchtest.

Und jetzt kann es trotzdem immer nochmal sein, dass du von deiner Angst eingenommen wirst und es nicht schaffst, eine der ersten beiden Entscheidungen zu treffen. Dafür kommt hier noch eine kleine Hilfe, wie du aus deiner Angst aussteigen kannst.

Entscheide dich nicht von der Angst kontrollieren zu lassen

Egal, was auch immer du fühlst, nimm es an. Du bist gut so wie du bist, auch wenn du Angst fühlst. Es geht darum, das Gefühl wahrzunehmen, welches Gefühl da in der Krise in dir ist. Und dich gleichzeitig nicht einnehmen zu lassen von deinem Gefühl. Du kannst auch statt Angst, jedes andere Gefühl einsetzen. Hier zeigen wir dir vier Schritte, wie du dich nicht von deiner Angst kontrollieren lässt.

Der erste Schritt ist annehmen. Sage dir: Hallo Angst, willkommen liebe Angst, schön, dass du da bist und mich beschützen willst, danke dass du mir was zeigst, was ich nicht will, denn damit kann ich bewusst überlegen, was ich will.

Im zweiten Schritt triffst du die Entscheidung und sagst dir: auch mit dem Gefühl, das ich fühle, liebe ich mich, auch mit der Angst bin ich voll okay, perfekt und wundervoll.

Im dritten Schritt spürst du mal rein, was ist es denn, was dir Angst macht. Es geht darum nicht darin zu versinken, sondern nur ein Moment reinspüren. Sage dir: Ich bin nicht meine Angst, ich fühle nur Angst und ich bin bereit die Angst loszulassen. Es geht darum, deinem Gehirn ein Signal zu geben, dass du nicht in der Angst stecken bleibst.

Im vierten Schritt frägst du dich was du gerade brauchst, um nicht da hängen zu bleiben und entscheidest dich auszusteigen aus deiner Angst. Was immer hilft, um die Gedanken zu lenken, ist Dankbarkeit. Wofür bist du glücklich und dankbar?

Mein Zaubermittel ist Atmen, spüre mal, wo sitzt die Angst und Atme das Gefühl raus.

Oder spreche laut aber mit einer ruhigen Stimme zu dir selbst, so wie du sonst ein Kind beruhigen würdest.

Oder du benutzt einen der folgenden Sätze, um deinem Gehirn die Richtung, in die du denken möchtest, zu zeigen.

Die Welt ist gesund und in Frieden und ich bin es auch

Je größer das Chaos im Außen, desto ruhiger in mir.

Ich erwarte das Beste.

Ich weiß mein Leben ist immer für mich.

Entwickle die Bereitschaft aufzuhören, dir Sorgen machen zu wollen

Der Welt hilft es nicht, wenn du zu Hause rumsitzt, dir Sorgen machst und dich klein und schlecht fühlst, deswegen

  1. Entscheide dich nicht von der Angst kontrollieren zu lassen und nimm die Angst liebevoll an und akzeptiere sie als Teil von dir. Du bist nicht die Angst, du fühlst nur Angst. Mit deinem Bewusstsein, in jedem Moment neu wählen zu können, kannst du Liebe statt Angst wählen, denn Liebe verbindet und Angst macht einsam.
  2. Entscheide dich, die richtigen Fragen zu stellen. Entscheide dich, dafür zu öffnen, dass du ein Geschenk in der Krise sehen kannst. Wie kann die Krise dir dienen? Was wolltest du schon immer ändern?
  3. Entscheide dich, Bilder in dir zu entwickeln und Gedanken zu denken, wie du sein möchtest (gesund, im neuen Job, mit friedlichen Kindern,

Du bist gut so wie du bist. Wir sind so darauf trainiert, den Fokus auf das zu richten, was wir eigentlich nicht wollen. Wenn du doch in etwas versumpft bist und in Bilder eingestiegen bist, die du nicht haben möchtest, dann verurteile dich nicht. Feiere dich statt dessen, dass du es merkst, lass dich nicht einnehmen davon und frage dich einfach: Ist das meins und treffe die genannten Entscheidungen und werde immer besser darin, aus kleineren und größeren Krisen auszusteigen und dir das Leben zu kreieren, das du wirklich haben willst!

Die Welt braucht dich in deiner besten Energie, um auch unsere große Krise zu meistern.

 

Alles Liebe für dich

von Uli und Bernd